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Schulung als beauftragte Person für Gefahrgut | ProSafeCon
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Schulung als beauftragte Person für Gefahrgut

Nach dem Gefahrgutrecht gibt es zwar offiziell die „Beauftragte Person“ seit der Novellierung im ADR 2011 nicht mehr, dennoch gibt es nach §9 OWiG die beauftragten Personen, d.h. Personen die für einen Teil des Gefahrgutprozesses verantwortlich sind.

Auf Grund dieser Verantwortung sollte diese beauftragte Person eine besondere Gefahrgutunterweisung erhalten, die sie befähigt, ihrer Verantwortung im Bereich Gefahrgut gerecht zu werden.

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Inhalte der Schulung für beauftragte Personen

In der eintägigen Schulung für beauftragte Personen werden die aktuellen Gefahrgutvorschriften (GGVSEB, GGAV, GbV), die Inhalte der Rahmenverordnung und der Anhänge A und B des ADR sowie Ausnahmen und Befreiungen von Gefahrgutvorschriften behandelt.

Es werden die aufgabenbezogenen Zuständigkeiten bei der Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße und der Umgang mit den gesetzlichen Bestimmungen dargestellt. Die Handhabungsvorschriften und Sicherheitsanweisungen beim Umgang mit gefährlichen Gütern werden ausführlich behandelt.

Der Vorteil für Sie, wenn wir zu Ihnen kommen ist, dass Ihren Mitarbeitern keine Reisezeiten entstehen.

Ablauf der Unterweisung:
Termin und Startzeit wird der zuständige Gefahrgutbeauftragte individuell mit Ihnen abstimmen.

Dauer:
8 UE und ca. 1 Stunde Pause

Rechtliche Grundlagen der Gefahrgutbeförderung
Pflichten und Verantwortlichkeiten
Aufbau des ADR und Umgang mit dem Regelwerk
Beförderung von Gefahrgut – Der gesamte Prozess im Überblick
Risiken und Gefahren von gefährlichen Gütern
Recherche und Zuordnung von Vorgaben aus dem ADR
Erstellung und Beurteilung von Begleitpapieren inkl. praxisnahen Übungen
Verpackung und Kennzeichnung
Grundlagen der Ladungssicherung
Praktische Übungen

Wie kann ich an der Schulung beauftragte Person für Gefahrgut teilnehmen?

Buchung

Buchen Sie Ihre Schulung „Beauftragte Person für Gefahrgut“ für bis zu 10 Teilnehmer. Kontaktieren Sie uns. Wir werden zusammen mit Ihnen Ihren spezifischen Unterweisungsbedarf sowie einen individuellen Termin abstimmen.

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Durchführung der Schulung

Wir führen die Schulung bei Ihnen vor Ort durch. Diese wird durch einen unserer Gefahrgutbeauftragten durchgeführt. Er wird mit Ihnen im Vorhinein Ihren spezifischen Bedarf klären.

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Bescheinigung

Im Anschluss an die Schulung erhält jeder Teilnehmer eine Teilnahmebescheinigung nach ADR 1.3, die von den offiziellen Stellen akzeptiert wird.

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Unsere Vorteile

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Transparente Paketpreise

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Digitale Plattform (PSC)

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Deutschlandweite Betreuung

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Erfahrenes Spezialisten-Team

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Umfassendes Leistungsportfolio

Alle Informationen ein Ort - das PSC

Mit dem übersichtlichen Dashboard der Compliance-Plattform PSC haben Sie immer den Überblick über den Bearbeitungsstand. Sie können Fristen setzen und Aufgaben an bestimmte Ansprechpartner zuweisen. Alle Daten und Dokumente laufen hier zusammen. Bei Behördengängen können alle Dokumente einfach übergeben werden und es gibt keine Verzögerungen. So sparen Sie Zeit und Nerven. Auch wenn ein neuer Ansprechpartner hinzukommt, können keine Daten verloren gehen.

In ganz Deutschland unterwegs

Vor Ort bei Ihnen

Wir sind deutschlandweit aktiv und kommen dahin, wo Sie uns brauchen:

In Ihr Unternehmen.

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Unterwegs in ganz Deutschland

Wir betreuen Kunden u.a. in den Regionen Bremen, Stuttgart, München, Mannheim, Leipzig, Köln, Hamburg, Frankfurt, Dortmund, Düsseldorf, Berlin.

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Unsere Dozenten

Markus Höhfeld
Jörg Rohleff
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Unsere Dozenten

Unsere Dozenten sind Gefahrgutbeauftragte für die unterschiedlichen Verkehrsträger. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit zu jedem Zeitpunkt individuelle Fragen zu stellen.

Das sagen unsere Kunden

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Marc Schlutz
Geschäftsführer SETOLITE Lichttechnik GmbH
Unsere Mitarbeiter waren begeistert: Die Schulungen von ProSafeCon sind sehr praxisorientiert, so dass das Gelernte direkt angewendet werden kann.
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Nicole Jung-Dellori
DellCon – mobility solutions
Vom ersten Tag an erfolgt durch die Mitarbeiter von ProSafeCon eine qualitativ hochwertige Betreuung. Wir sind vom Kundenservice begeistert und würden uns immer wieder für ProSafeCon entscheiden.
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Sercan Karabulu
Betriebsleiter byrd technologies GmbH
Die Schulung von ProSafeCon hat uns sofort geholfen intern Prozesse aufzustellen um entsprechend sicher und fürsorglich mit Gefahrgut umzugehen. Außerdem steht das Team uns immer für Rückfragen zur Verfügung und ist äußerst kompetent!
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Stefanie Schmidt
Assistentin der Geschäftsführung Labor Staber
Mit ProSafeCon haben wir einen zuverlässigen und kompetenten Partner, der uns an vielen Standorten unterstützt und entlastet.
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Andrew Vögele
Lagerleiter Bikebox GmbH
ProSafeCon unterstützt uns unkompliziert und äußerst kompetent bei all unseren Fragen zum Thema Lithium Batterien in E-Bikes.
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Christos Naskos
Leitung Forschung & Entwicklung (R&D) Fr. Ant. Niedermayr GmbH & Co. KG
Die Zusammenarbeit mit der Firma ProSafeCon läuft reibungslos. Können wir nur empfehlen.
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Tobias Pisall
Geschäftsführer TRANS AURIGA GmbH
Mit ProSafeCon haben wir einen Partner gefunden, der die Gefahrgutvorgaben verständlich kommuniziert. Die Zusammenarbeit funktioniert sehr gut – sowohl offline als auch online!

Preise der Schulung “Beauftragte Person für Gefahrgut”

Online Schulung
€990 / Tag
  • Dauer: 8 Std. (8 UE plus 1 Std. Pause)
  • bis zu 10 Teilnehmer
  • Teilnahmebescheinigungen gemäß ADR 1.3
  • Ausführliche Handouts
Inhouse Schulung Vertragskunden
€1190 / Tag
  • Inkl. aller Spesen- und Fahrtkostenpauschalen
  • Dauer: 8 Std. (8 UE plus 1 Std. Pause)
  • bis zu 10 Teilnehmer
  • Teilnahmebescheinigungen gemäß ADR 1.3
  • Ausführliche Handouts
Inhouse Schulung externe Kunden
€1390 / Tag
  • Inkl. aller Spesen- und Fahrtkostenpauschalen
  • Dauer: 8 Std. (8 UE plus 1 Std. Pause)
  • bis zu 10 Teilnehmer
  • Teilnahmebescheinigungen gemäß ADR 1.3
  • Ausführliche Handouts

Alle Preise verstehen zzgl. USt.

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Sie möchten ein Angebot? Sie haben Fragen?

Hinterlassen Sie uns Ihre Kontaktdaten und wir melden uns bei Ihnen!

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FAQ
Schulung beauftragte Person für Gefahrgut

1

Was ist eine beauftragte Person?

Was eine sogenannte „beauftragte Person“ ist, wird unter anderem in § 14 des Strafgesetzbuchs (StGB) und in § 9 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) definiert. Hier wird wie folgt genannt:

„Ist jemand von dem Inhaber eines Betriebes oder einem sonst dazu Befugten beauftragt, den Betrieb ganz oder zum Teil zu leiten, oder ausdrücklich beauftragt, in eigener Verantwortung Pflichten/Aufgaben zu erfüllen, die den Inhaber des Betriebes treffen und handelt er aufgrund dieses Auftrages, […] so ist er wie ein Unternehmer strafrechtlich oder nach Ordnungswidrigkeitengesetz verantwortlich.“

2

Wer kann eine beauftragte Person für Gefahrgut sein?

Wenn gefährliche Güter transportiert, versandt, verpackt oder übergeben werden, müssen Unternehmen sicherstellen, dass die Aufgaben einer beauftragten Person für gefährliche Güter wahrgenommen werden.

Häufig fungiert der Betriebsleiter als beauftragte Person. Wenn andere Personen benannt werden, müssen diese ausdrücklich angewiesen werden, die Pflichten gemäß den Gefahrgutvorschriften eigenverantwortlich zu übernehmen.

3

Was ist der Unterschied zwischen einem Gefahrgutbeauftragten und einer für Gefahrgut beauftragten Person?

Alle Unternehmen, die gefährliche Güter transportieren oder an einem solchen Transport beteiligt sind, müssen einen Gefahrgutbeauftragten benennen. Ein Gefahrgutbeauftragter ist nicht weisungsbefugt, aber dennoch für die Überprüfung der Sicherheit von Gefahrgutprozessen verantwortlich.

Um diese Sicherheit gewährleisten zu können, schreibt § 5 der Gefahrgutbeauftragtenverodnung (GbV) vor, dass diese Person eine mehrtägige Schulung für Gefahrgutbeauftragte besuchen und eine Prüfung ablegen muss. Ziel der Ausbildung ist es, den richtigen Umgang mit Gefahrgut zu lehren und so das Unfallrisiko zu minimieren.

Im Vergleich zu Gefahrgutbeauftragten ist für eine beauftragte Person für Gefahrgut eine wesentlich reduziertere Schulung erforderlich.

4

Wie funktioniert die Benennung als beauftragte Person nach § 9 OWiG im konkreten Fall?

Nach Absatz 2 Punkt 1 sind die Führungskräfte adressiert, die aufgrund ihrer Position die genannten Eigenschaften und Pflichten auf sich vereinen könnten. Dementsprechend können diese Pflichten und Verantwortlichkeiten bereits im Arbeitsvertrag oder in der Stellenbeschreibung beschrieben sein, was bedeuten würde, dass die Person „automatisch“ beauftragt wird, wenn sie eingestellt wird.

Gemäß Absatz 2 Punkt 2 wird die persönliche Verantwortung beschrieben und eine ausdrückliche Beauftragung verlangt. Daran können Führungskräfte beteiligt sein, aber das ist keine notwendige Voraussetzung. Die Person muss jedoch über die Kompetenz verfügen, Entscheidungen in Bezug auf den zugewiesenen Verantwortungsbereich zu treffen. Wenn die Zustimmung eines Vorgesetzten erforderlich ist oder die Person nur eine Mitverantwortung trägt, handelt sie nicht eigenverantwortlich.

Es ist wichtig, dass eine schriftliche Benennung als beauftragte Person nach § 9 OWiG erfolgt, um eine effektive Delegation zu erreichen. Eine stillschweigende Ernennung oder eine bloße Duldung der Aufgabenerfüllung ist nicht ausreichend.

5

Ist der Unternehmer/Arbeitgeber durch die Pflichtenübertragung von allen Pflichten befreit?

Nein, durch die Pflichtenübertragung übernimmt der oder die Beauftragte im festgelegten Umfang die Pflichten des Unternehmers/Arbeitgebers, der durch die Pflichtenübertragung jedoch nicht von allen Pflichten befreit wird. Er bleibt für die Überwachung und Kontrolle verantwortlich und muss dafür sorgen, dass die übertragenen Unternehmerpflichten tatsächlich umgesetzt werden. Der Unternehmer muss zumindest stichprobenartig prüfen oder prüfen lassen, ob die übertragenen Aufgaben ordnungsgemäß erfüllt werden. Die letztendliche Auswahl-, Überwachungs- und Kontrollpflicht des Unternehmers ist nicht übertragbar.

6

Für wen ist die Schulung als beauftragte Person geeignet?

Nach dem Gefahrgutrecht gibt es zwar offiziell die „Beauftragte Person“ seit der Novellierung im ADR 2011 nicht mehr, dennoch gibt es nach §9 OWiG die beauftragten Personen, d.h. Personen die für einen Teil des Gefahrgutprozesses verantwortlich sind. Diese Rolle könnte beispielsweise der Betriebs-, Logistik- oder Lagerleiter ausfüllen. Diese Personen sind über Ihre Stelle für die Durchführung des Gefahrgutprozesses beauftragt.

Auf Grund dieser Verantwortung sollte diese beauftragte Person eine besondere Gefahrgutunterweisung erhalten, die sie befähigt, ihrer Verantwortung im Bereich Gefahrgut gerecht zu werden. Dies ist entscheidend, da sie in der Regel auch allen weiteren Beteiligten im Gefahrgutprozess wie z.B. den Staplerfahrern, Verpackern oder anderen Fahrern, als erster Ansprechpartner vor Ort dienen.

Für diese Personengruppe ist unsere 1-tägige Schulung zur beauftragten Person für Gefahrgut entwickelt. In der Beauftragte Person Schulung werden alle Themen im Detail besprochen und das gelernte Wissen anhand von Übungsaufgaben vertieft.

7

Beauftragte Person für Gefahrgut: Aufgaben und Tätigkeitsspektrum

Eine beauftragte Person für Gefahrgut ist weisungsbefugt und somit direkt an der Umsetzung der Gefahrgutvorschriften beteiligt. Daher kann sie bei Verstößen auch mit einem Bußgeld oder weiteren Sanktionen belegt werden. Das gilt auch für Verstöße, die von Mitarbeitern im eigenen Team begangen werden.

Bei dem Versand, der Verpackung und der Beförderung von Gütern muss eine beauftragte Person für Gefahrgut auch dafür sorgen, dass alle beteiligten Personen eine gefahrgutrechtliche Unterweisung oder, falls erforderlich, eine Schulung erhalten. Diese Schulung befähigt Sie Ihre Mitarbeiter einzuweisen.

Die Übertragung der Pflichten muss immer schriftlich erfolgen. Sie kann auch per Arbeitsvertrag erfolgen. Die Schriftform ermöglicht den Nachweis, welche Aufgaben übertragen wurden und welche Person ordnungsgemäß ernannt worden ist. Inhaltlich erfordert die Übertragung von Aufgaben, dass:

- die übertragenen unternehmerischen Aufgaben nach Art und Umfang konkret beschrieben werden,

- die notwendigen Zuständigkeiten und Entscheidungsbefugnisse eingeräumt werden, um selbständig handeln zu können,

- die Schnittstellen zu benachbarten Aufgabenbereichen klar definiert sind und die Zusammenarbeit mit anderen Verpflichteten geregelt ist.