Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen und Betriebsanweisungen


Die Gefährdungsbeurteilung ist das zentrale Element des Arbeitsschutzes. Um diese zu erstellen, die entsprechenden Betriebsanweisungen abzuleiten und aktuell zu halten braucht es Erfahrung. Darüber hinaus kann es äußerst zeitintensiv sein, wenn Sie die Gefährdungsbeurteilung erstellen. Wir nehmen Ihnen diese Aufgabe gerne ab!

Unsere erfahrenen Experten kommen bei Ihnen vorbei, um die Gefährdungsbeurteilungen und Betriebsanweisungen zu erstellen bzw. zu aktualisieren. Wenn Sie die Gefährdungsbeurteilung durch uns erstellen lassen, stellen Sie sicher, dass die Berufsgenossenschaft diese nicht beanstandet.

Welche Firmen benötigen Betriebsanweisungen?

Jeder Unternehmer ist verpflichtet Betriebsanweisungen zu erstellen. Sie bedürfen der Schriftform. Diese Pflicht ergibt sich aus unterschiedlichen Gesetzen und Verordnungen wie § 4 Arbeitsschutzgesetz, § 9 Abs.1 Arbeitsschutzgesetz, § 12 Abs.1 Arbeitsschutzgesetz, § 9 Betriebssicherheitsverordnung, § 2 Abs.1 Unfallverhütungsvorschrift „Grundsätze der Prävention“ (BGV A1) sowie § 14 Gefahrstoffverordnung.

Die Beschäftigten müssen Betriebsanweisungen grundsätzlich einhalten, soweit sie nicht erkennbar gegen Sicherheit und Gesundheit gerichtet sind.

Wozu braucht man eine Gefährdungsbeurteilung?

Der Zweck der Gefährdungsbeurteilung ist es, Gefährdungen zu erkennen und zu beseitigen, bevor sie zu einer Gefahr oder einem Gesundheitsrisiko werden. Diese Beurteilung ist der erste Schritt zum Schutz der Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter am Arbeitsplatz.

Eine wichtige Form der Gefährdungsbeurteilung stellt darüber hinaus die Analyse der psychischen Belastungsfaktoren dar. In diesem Zusammenhang ist seit dem 01.01.2014 jeder Arbeitgeber dazu verpflichtet, psychische Belastungsfaktoren in die Gefährdungsbeurteilungen einzubeziehen!

Nach dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) haben Unternehmen, unabhängig von ihrer Größe, eine Dokumentationspflicht. Nach diesem Gesetz muss der Arbeitgeber über Unterlagen verfügen, die das Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung dokumentieren. Darüber hinaus muss dokumentiert werden, welche Arbeitsschutzmaßnahmen durchgeführt werden und zu welchem Ergebnis man in ihrer Überprüfung gekommen ist.

Wer darf eine Gefährdungsbeurteilung erstellen?

In §3 Abs. 3 Satz 3 der BetrSichV ist festgelegt, dass die Gefährdungsbeurteilung ausschließlich von fachkundigen Personen (i.S.d. §2(5)BetrSichV) durchgeführt werden darf.

Heißt das, dass die Gefährdungsbeurteilung ab sofort nur noch von Fachkräften für Arbeitssicherheit (oder gleichwertige Qualifikation) durchgeführt werden darf? Wer ist dann verantwortlich für die Richtigkeit der Gefährdungsbeurteilung?

Gemäß dem Arbeitsschutzgesetz und der Berufsgenossenschaftlichen DGUV-Vorschrift 1 ist letztlich der Arbeitgeber verpflichtet, für Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten am Arbeitsplatz zu sorgen. Wichtigstes Instrument zur Umsetzung dieser Verpflichtung ist die Gefährdungsbeurteilung. Die Gefährdungsbeurteilung kann vom Arbeitgeber selbst vorgenommen werden oder durch zuverlässige und kompetente Personen erfolgen, die gesondert beauftragt werden. Eine Beauftragung muss in schriftlicher Form erfolgen. Die rechtliche Verantwortung für die Beurteilung bleibt aber in jedem Fall beim Arbeitgeber. Er ist verpflichtet, die Durchführung zu kontrollieren.

Durch unsere kompetente Beratung rund um das Thema Sicherheit und Arbeitsschutz unterstützen wir Sie bei der Optimierung Ihres Arbeitsschutzmanagements und der Unfallverhütung. Unsere Beurteilung berücksichtigt alle Tätigkeiten, Arbeitsabläufe und Elemente der Arbeitsplatzgestaltung. Aus den Ergebnissen unserer Beurteilung werden geeignete Arbeitsschutzmaßnahmen abgeleitet und entwickelt. Die Wirksamkeit dieser Maßnahmen muss regelmäßig überprüft werden.

Die Experten von ProSafeCon stellen sicher, dass Ihre Gefährdungsbeurteilungen und Betriebsanweisungen allen relevanten Vorschriften entsprechen. Das gibt Ihnen nicht nur Rechtssicherheit gegenüber Behörden, Berufsgenossenschaften und Versicherern, sondern auch die Chance, Ihren internen Verbesserungsprozess auf dem Weg zu mehr Erfolg deutlich voranzutreiben.

Informationen der Gefährdungsbeurteilung

Für die Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung gibt es keine gesetzlich vorgeschriebene Vorgehensweise. Auf Grund unserer jahrelangen Erfahrung mit der Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen in der Praxis haben sich folgende Schritte bewährt:

  • Vorbereiten der Gefährdungsbeurteilung
  • Ermitteln der Gefährdungen
  • Beurteilen der Gefährdungen
  • Festlegen konkreter Arbeitsschutzmaßnahmen
  • Umsetzung der Maßnahmen
  • Überprüfen der Umsetzung und Wirksamkeit der Maßnahmen
  • Aktualisieren der Gefährdungsbeurteilung

Wie wir vorgehen, wenn Sie eine Gefährdungsbeurteilung erstellen lassen möchten

Vorbereiten der Gefährdungsbeurteilung

Wir stimmen mit Ihnen einen Termin für eine vor Ort Begehung der Arbeitsplätze ab. Von Ihrer Seite sind zunächst keine Vorbereitungen zu treffen.

Betreuung vor Ort_quadrat

Ermittlung und Beurteilung der Gefährdung vor Ort

Wenn Sie durch uns Ihre Gefährdungsbeurteilung erstellen lassen, kümmern wir uns bei dem vor Ort Termin um die Ermittlung und die Beurteilen der Gefährdungen. Dafür ermitteln wir durch die Begehung vor Ort das Gefahrenpotential der Arbeitsplätze. Aus dem ermittelten Gefahrenpotential leiten wir die Geährdungsbeurteilungen ab und erstellen alle benötigten Dokumente für Sie.

Ableitung der Betriebsanweisungen

Basierend auf den Gefährdungsbeurteilungen erstellen wir die Betriebsanweisungen. Diese Dokumente werden von uns komplett erstellt. Anhand der Betriebsanweisungen wird der Unterweisungsbedarf der Mitarbeiter definiert. Bei Bedarf unterweisen wir Ihre Mitarbeiter dann gerne. Auch bei der fortlaufend Fortschreibung der Gefährdungsbeurteilungen helfen wir Ihnen gerne.

Unser Spezialist wenn Sie Ihre Gefährdungsbeurteilung erstellen lassen

Paul Röhling ist Ihr Experte für die Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen und Betriebsanweisungen. Hr. Röhling verfügt über langjährige Erfahrungen als Fachkraft für Arbeitssicherheit. Diese setzt er gerne ein um die Gefahren in Ihrem Betrieb zu erkennen und geeignete Maßnahmen für die Verhinderung zu definieren.

Paul Röhling

Paul Röhling

Preise für die Erstellung der Gefährdungsbeurteilung

Basispreis Gefährdungsbeurteilung*

470 €/ Stück
  • Anfahrtspauschale bei vor Ort Begehung: €150,–/Tag

Betriebsanweisung

75 €/ Stück
  • Anfahrtspauschale bei vor Ort Begehung: €150,–/Tag

*Kosten in Abhängigkeit der Komplexität des Arbeitsplatzes und Umfeldes

Alle Preise verstehen sich zzgl. USt.

Maria Leitner

Maria Leitner

Expertin Kundenkommunikation

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    Gefährdungsbeurteilung – FAQs

    Gibt es für die Gefährdungsbeurteilung eine vorgeschriebene Art der Unterlagen?

    Nein, es gibt keine Vorgaben zur Art der Unterlagen. Der Arbeitgeber kann die für seinen Betrieb am besten geeignete Unterlagenart verwenden und die Dokumentation in Papierform aber auch in digitaler Form durchführen. Zu beachten ist, dass Arbeitsschutzvorschriften spezielle Anforderungen an die Dokumentation enthalten können, z. B. die Betriebssicherheitsverordnung oder die Gefahrstoffverordnung.

    Worin ist die Pflicht, zum erstellen der Gefährdungsbeurteilung festgelegt?

    In den zentralen Säulen des Arbeitsschutzes, u. A. §5 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG). Demnach ist jeder Arbeitgeber zur Erstellung und Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen verpflichtet.

    Welche Gefahren werden im Rahmen Gefährdungsbeurteilung abgedeckt?

    Zu den Gefährdungen gehören beispielsweise:

    • die Gestaltung und die Einrichtung der Arbeitsstätte
    • physikalische, chemische und biologische Einwirkungen
    • Verfahren, Abläufe und Arbeitszeiten
    • die Qualifikation und Unterweisung der Mitarbeiter
    • der Einsatz von Arbeitsstoffen, Maschinen, Geräten und Anlagen

    Welche Vorteile habe ich davon, wenn ich eine Gefährdungsbeurteilung erstellen lasse?

    • Wirksame und effiziente Schutzmaßnahmen
    • Identifikation von Gefährdungen und Risiken
    • Minimierung und Begrenzung von Ausfallzeiten
    • Erfüllung gesetzlicher Anforderungen

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