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Was kostet ein externer Gefahrgutbeauftragter?

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ProSafeCon arbeitet als Ihr externer Gefahrgutbeauftragter zu einem Pauschalpreis ab € 98,- pro Monat. Als externer Gefahrgutbeauftragter übernehmen wir alle Tätigkeiten, die im Rahmen der gesetzlichen Anforderungen vorgeschrieben sind: Wir schulen Ihre Mitarbeiter, wir erstellen Ihren Jahresbericht und überprüfen Ihre Gefahrgut-Prozesse vor Ort. Wir bieten auch zusätzliche Leistungen wie zum Beispiel die Schulung zur Ladungssicherung nach VDI 2700.

Ein Gefahrgutbeauftragter wird für die Überwachung von Gefahrgut Prozessen bestellt

Sobald Gefahrgut in bestimmten Mengen auf Schienen, der Straße, in der Binnenschifffahrt oder in der Luft transportiert und auch wenn Gefahrgüter gelagert werden, wird ein Gefahrgutbeauftragter zur Einhaltung der rechtlichen Rahmenbedingungen benötigt.

Dafür werden Gefahrgutbeauftragte nach den strengen Vorgaben der “Verordnung über die Bestellung von Gefahrgutbeauftragten in Unternehmen” vom Unternehmen selbst gestellt oder extern beauftragt. Bei der Auslagerung der Aufgaben an externe Gefahrgutbeauftragte spricht man vom Bestellen der Gefahrgutbeauftragten.

Kosten sind mit beiden Arten der Bereitstellung des Know-hows der Spezialisten für Transport und Lagerung verbunden.

Wie hoch sind die Kosten, wenn ein externer Gefahrgutbeauftragter bestellt wird? Welche Kosten müssen Unternehmer zahlen, wenn ein eigener Mitarbeiter die Aufgaben übernimmt?

Aufgaben und Kosten Gefahrgutbeauftragter

Die Aufgaben der Gefahrgutbeauftragten sind mit dem Transport, aber auch dem Beladen und Entladen sowie der Lagerung von gefährlichen Gütern verbunden. Zu den Aufgaben und Pflichten interner und externer Gefahrgutbeauftragter gehören:

  • Vorschriften bei der Beförderung von gefährlichen Gütern überwachen und sicherstellen
  • Dokumente wie Begleitpapiere, Anmeldungen, Genehmigungen, Zollformalitäten und Transportdokumentationen
  • gesetzliche Bestimmungen anwenden und Einhaltung beachten
  • geeignete Transportmittel und – routen planen
  • Techniken für Beladung, Entladung und Umschlag organisieren

Qualifikation Gefahrgutbeauftragter

Um die Qualifikation zum Gefahrgutbeauftragten zu erwerben, muss eine Weiterbildung absolviert werden. Die Weiterbildung zum Gefahrgutbeauftragten wird von der Industrie und Handelskammer (IHK) vermittelt.

Wer kann Gefahrgutbeauftragter werden?

Um an dem Kurs zum Gefahrgutbeauftragten teilzunehmen, bietet es sich an über Wissen im Verkehrs- und Speditionswesen verfügen. Dieses kann mit einer Ausbildung oder einer Weiterbildung im einschlägigen Berufsfeld nachgewiesen werden. Voraussetzung ist in der Regel eine Aus- oder Weiterbildung im Verkehrs- bzw. Speditionswesen.

Mögliche Abschlüsse und Qualifikationen als Vorbereitung für Gefahrgutbeauftragte sind:

Ausbildungen

  • Schifffahrtskaufmann/-frau (verschiedene Fachrichtungen)
  • Kaufmann/-frau Eisenbahn- und Straßenverkehr
  • Kaufmann/-frau Spedition und Logistikdienstleistungen
  • Fachkraft Hafenlogistik
  • Betriebswirt/in (Ausbildung) – Verkehr/Logistik

Weiterbildungen

  • Fachwirt/in – Güterverkehr und Logistik
  • Fachwirt/in – Umweltschutz

Unterschied: interner und externer Gefahrgutbeauftragter Kosten

Die entstehenden Kosten für Gefahrgutbeauftragte sind davon abhängig, ob ein Gefahrgutbeauftragter nach Verordnung über die Bestellung von Gefahrgutbeauftragten (GbV) intern oder extern bestellt wird.

Die Aufgaben und Pflichten der internen und externen Gefahrgutbeauftragten unterscheiden sich nicht. Alle gesetzlichen Vorgaben müssen eingehalten und Aufgaben erfüllt werden. Bei erfahrenen Dienstleistern können Sie oft sogar von optimierten Abläufen und der damit verbundenen Ersparnis profitieren.

Interne Gefahrgutbeauftragte sind meist Angestellte, welche auch andere Aufgaben im Unternehmen erfüllen. Doch auch mit dem erweiterten Aufgabenfeld im Unternehmen sind die Kosten für Mitarbeiter, die zum Gefahrgutbeauftragten qualifiziert sind, höher als für die Bestellung externer Gefahrgutbeauftragter.

Zwar kostet die Weiterbildung zum Gefahrgutbeauftragten bei der IHK aktuell weniger als 1.000,00 Euro (Stand 2021), doch die laufenden Kosten durch die dauerhafte Beschäftigung der teuren Spezialisten im Unternehmen summieren sich. Dazu kommt, dass Gefahrgutbeauftragte auf ein persönliches Haftungsrisiko übernehmen weshalb es sich anbietet eine entsprechende Haftpflichtversicherung abzuschließen. Da interne Mitarbeiter nicht immer dafür bereit sind, ist der externe Gefahrgutbeauftragte eine gute Option.

Vergleich Preise und Kosten Gefahrgutbeauftragte

Gefahrgutbeauftragte erhalten in Deutschland ein Mediangehalt von 3.720,00 Euro. Die Gehaltsspanne reicht von 3.189,00 Euro bis 4.702,00 Euro.

Im Vergleich zum Entgelt von Kaufmann/-frau – Spedition und Logistikdienstleistung: Diese verdienen als Fachkraft im Durchschnitt 3.252,00 Euro pro Monat.

Bei diesem Mediangehalt würden die jährlichen Mehrkosten durch interne Gefahrgutbeauftragte im Vergleich zum Durchschnittsgehalt einer Fachkraft mehr als 5.000,00 Euro pro Jahr betragen.

Die Bereitstellung interner Gefahrgutbeauftragter lohnt sich nicht für alle Unternehmen, die zwar nach GbV zur Bestellung verpflichtet sind, deren Arbeitsaufwand im Spezialbereich Gefahrgut diesem finanziellen Mehraufwand allerdings nicht gerecht wird.

Im Vergleich sind die Kosten externer Gefahrgutbeauftragter gering. Bei ProSafeCon liegen die Kosten für externe Gefahrgutbeauftragte bei einem Einstiegspreis von 98,– Euro pro Monat.

ProSafeCon als externer Gefahrgutbeauftragter

Als externer Gefahrgutbeauftragter übernehmen wir alle Tätigkeiten, die im Rahmen der gesetzlichen Anforderungen der GbV vorgeschrieben sind:

  • Mitarbeiter schulen (innerbetrieblichen Sicherheit, gesetzliche Anforderungen)
  • Prozesse vor Ort analysieren, überprüfen und überwachen
  • Jahresbericht erstellen

Auch zusätzliche Leistungen wie Schulungen durch ProSafeCon sind möglich, so beispielsweise die Schulung zur Ladungssicherung nach VDI 2700.

Der Einsatz der externen Gefahrgutbeauftragten mit ProSafeCon erfolgt nach Ihren Bedürfnissen, sodass Sie nur den Bedarf bezahlen, der bei Ihnen im Unternehmen anfällt.

Dabei genießen Sie die Vorteile der Rechtssicherheit von ProSafeCon als externen Berater, der sich in ganz Deutschland auf die Bereitstellung von Gefahrgutbeauftragten spezialisiert hat und mit praktischen Konzepten und Erfahrungen Kosten spart und Abläufe optimiert sowie das Bewusstsein und die Sicherheit der Mitarbeiter steigert.

Pflichten und Leistungen externer Gefahrgutbeauftragter

Was muss ein Gefahrgutbeauftragter tun? Die Pflichten der Gefahrgutbeauftragten sind in § 8 der Gefahrgutbeauftragtenverordnung – GbV geregelt.

Zu den Pflichten der Gefahrgutbeauftragten gehören:

  • Aufgaben nach strengen Vorschriften wahrnehmen
  • Aufzeichnungspflicht
  • Aufbewahrungspflicht und Zustellung an verantwortliche Behörden
  • Unfallberichte nach Vorgaben erstellen
  • Jahresbericht über Förderung gefährlicher Güter nach Vorgaben erstellen
  • Schulungsnachweis pflegen und aktualisieren

Hier finden Sie weitere, aktuelle Informationen: Verordnung über die Bestellung von Gefahrgutbeauftragten in Unternehmen (Gefahrgutbeauftragtenverordnung – GbV) § 8 Pflichten des Gefahrgutbeauftragten im Internet.

Wann muss ein Gefahrgutbeauftragter bestellt werden?

Unter § 3 Bestellung von Gefahrgutbeauftragten der GbV finden Sie alle Vorgaben zum Bestellen eines Gefahrgutbeauftragten. Mindestens ein externer Gefahrgutbeauftragter muss beispielsweise bestellt werden, wenn Unternehmen an Beförderung gefährlicher Güter beteiligt sind und der Transport der gefährlichen Güter zu Land (Straße, Eisenbahn) oder zur See und in der Binnenschifffahrt erfolgt.

Gefährliche Güter sind zum Beispiel Gase, Gifte, Säuren oder Mineralölprodukte.

Weitere aktuelle Informationen und Spezifikationen finden Sie in der Verordnung über die Bestellung von Gefahrgutbeauftragten in Unternehmen (Gefahrgutbeauftragtenverordnung – GbV) § 3 Bestellung von Gefahrgutbeauftragten auch im Internet.

Kosten externer Gefahrgutbeauftragter oft günstiger

Die Preise für externe Gefahrgutbeauftragte sind in der Regel günstiger als die Kosten für interne Gefahrgutbeauftragte, die durch die anspruchsvolle Aufgabe des Gefahrgutbeauftragten nicht ausgelastet sind.

Natürlich ist es wünschenswert, Angestellte zur Bildung und zum Erwerb von Kompetenzen zu motivieren, doch nicht in jedem Unternehmen besteht genug Bedarf, um Spezialisten aller verschiedenen Verantwortungsbereiche als Festangestellte zu beschäftigen.

Das Outsourcing in Form der Bestellung externer Gefahrgutbeauftragter kann die Kosten im Unternehmen entsprechend reduzieren und sorgt dafür, dass die gesetzliche Absicherung durch professionelle Dienstleister erfolgt, deren Konzepte und Sicherheit bereits deutschlandweit und in verschiedenen Szenarien und Aufgabenbereichen erprobt sind.

Überzeugen auch Sie sich von den Vorzügen der ProSafeCon Dienstleistungen rund um Ihre Gefahrgüter, Lagerung und Transport.

Quellen:

https://con.arbeitsagentur.de/prod/entgeltatlas/beruf/29440

https://con.arbeitsagentur.de/prod/entgeltatlas/beruf/8195

https://berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet/faces/index?path=null/kurzbeschreibung&dkz=8195

http://www.gesetze-im-internet.de/gbv_2011/index.html#BJNR034100011BJNE000401124

https://wis.ihk.de/seminar-kurs/gefahrgutbeauftragter-1.html

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