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Brandschutz 2026: Alle neuen Anforderungen, Pflichten und Änderungen – was Unternehmen jetzt wissen und umsetzen müssen

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Warum der Brandschutz 2026 für alle Unternehmen wichtiger wird

Ab 2026 treten im betrieblichen Brandschutz zahlreiche Neuerungen in Kraft. Diese resultieren aus aktualisierten DIN-Normen, strengeren Betreiberpflichten, mehr Digitalisierung sowie EU-Vorgaben wie dem PFAS-Verbot.

Diese Änderungen betreffen alle Unternehmen, unabhängig von Branche oder Größe.

Wichtig:
Wer sich frühzeitig informiert, interne Prozesse vorbereitet und notwendige Maßnahmen plant, vermeidet Risiken, Bußgelder und teure Nachrüstungen.

1. Überblick: Die wichtigsten Brandschutzänderungen ab 2026

Laut DIN – Deutsches Institut für Normung, der DGUV – Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung und der vfdb – Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes verändern sich zentrale Normen und Betreiberpflichten.

Kernpunkte ab 2026:

  • überarbeitete DIN-Normen für Brandmeldeanlagen, Feststellanlagen und Brandschutztüren
  • verpflichtende digitale Dokumentation & Nachweise
  • strengere Prüf- und Wartungsanforderungen
  • barrierefreie Evakuierungskonzepte als Standard
  • PFAS-Verbot der European Chemicals Agency (ECHA) → Austausch vieler Feuerlöscher
  • intensivere Behörden- und Versicherungsprüfungen

2. Geänderte DIN-Normen – was jetzt verpflichtend wird

2.1 Brandmeldeanlagen – DIN 14675

Brandmeldeanlagen werden durch die überarbeitete DIN 14675 strenger reguliert:

  • klare Vorgaben zur Planung, Errichtung und Instandhaltung
  • verbindliche Qualifikationen und Nachweise für ausführende Fachfirmen
  • vollständige, digitale Dokumentation aller Prüf- und Wartungsarbeiten
  • lückenlose Nachverfolgbarkeit aller Störungen

2.2 Feststellanlagen an Brand- und Rauchschutztüren

Die Neuerungen verlangen:

  • häufigere Funktionsprüfungen
  • verpflichtende Eigenkontrollen durch Betreiber
  • klare Handlungsregeln bei Mängeln bis zur Außerbetriebnahme

2.3 Brandschutztüren und -abschlüsse

Ab 2026 wird bei Brandschutztüren besonderer Wert gelegt auf:

  • ordnungsgemäße Kennzeichnung
  • einwandfreien baulichen Zustand
  • dokumentierte Sicht- und Funktionskontrollen
  • Nachweisführung auch bei kleinen Abweichungen

Fehler an Brandschutztüren gehören heute zu den häufigsten Beanstandungen durch Behörden und Versicherungen.

Hier finden Sie einen Überblick über die relevanten DIN-Normen und ihre Bedeutung für das Jahr 2026:

3. Digitalisierung im Brandschutz – jetzt Pflicht

Digitale Prüfbücher werden zum Standard.

Neue Pflichten ab 2026:

  • digitale Wartungs- und Prüfbücher für alle Brandschutzanlagen
  • jederzeit prüffähige digitale Nachweise für Behörden & Versicherer
  • automatische Erinnerungssysteme für Fristen
  • revisionssichere Dokumentation

Das reduziert Ausfallzeiten, erhöht Rechtssicherheit und erleichtert Audits.

4. Neue betriebliche Verpflichtungen: Unternehmen müssen aktiver werden

Ab 2026 müssen Unternehmen deutlich mehr Eigenleistungen erbringen:

  • regelmäßige Eigenkontrollen & Brandschutzbegehungen
  • nachweisliche Funktionsfähigkeit aller Brandschutz-Einrichtungen
  • Aktualisierung von Alarm-, Räumungs- und Evakuierungsplänen
  • Überarbeitung der Gefährdungsbeurteilung Brandgefahr
  • intensivere Unterweisung & Schulung von Mitarbeitenden

Diese Pflichten basieren u. a. auf dem Arbeitsschutzgesetz, DGUV Vorschrift 1 und Landesbauordnungen.

5. Barrierefreiheit im Brandschutz – neuer Standard ab 2026

Brandschutz und Barrierefreiheit wachsen zunehmend zusammen.

Neue Anforderungen:

  • barrierefreie Rettungswege
  • kombinierte optisch-akustische Alarmierung
  • Evakuierungsunterstützung für Menschen mit Einschränkungen
  • bauliche & organisatorische Maßnahmen im Zusammenspiel

Für barrierefreie Evakuierung gelten u. a.:

  • DIN 18040
  • Empfehlungen der Bundesfachstelle Barrierefreiheit

6. PFAS-Verbot 2026 – Feuerlöscher müssen ausgetauscht werden

Die EU-Restriktion für PFAS betrifft viele derzeit gebräuchliche Feuerlöscher und Schaumlöschmittel.

Unternehmen müssen daher:

  • PFAS-haltige Löscher identifizieren
  • Ersatzlöscher beschaffen
  • PFAS konform entsorgen
  • Dokumente aktualisieren

Betroffen sind besonders ältere Schaumlöscher.
Frist: Oktober 2026

7. Rolle des Brandschutzbeauftragten – ab 2026 unverzichtbar

Der Brandschutzbeauftragte wird zur zentralen Schnittstelle im Unternehmen.

Hauptaufgaben:

  • Überwachung aller gesetzlichen Anforderungen
  • Organisation von Wartungen, Prüfungen, Dokumentation
  • Ansprechpartner für Behörden, Feuerwehr & Versicherer
  • Beratung der Geschäftsführung
  • Mitwirkung bei Bau- & Umbaumaßnahmen
  • Risikoanalyse und Schulungsorganisation

8. Warum Unternehmen JETZT handeln müssen

Abwarten kann teuer werden:

  • Bußgelder und behördliche Auflagen
  • Stilllegung sicherheitsrelevanter Anlagen
  • Probleme im Versicherungsfall
  • Haftungsrisiken für Geschäftsleitung & Betreiber
  • teure Last-Minute-Nachrüstungen

Frühzeitiges Handeln verbessert:

  • Planungssicherheit
  • Budgetkontrolle
  • interne Abläufe
  • Compliance & Rechtssicherheit

9. Wie der externe Brandschutzbeauftragte von ProSafeCon unterstützt

Der externe Brandschutzbeauftragte von ProSafeCon übernimmt alle organisatorischen, technischen und rechtlichen Anforderungen.

Vorteile für Unternehmen:

  • rechtssichere Umsetzung aller Neuerungen 2026
  • komplette Organisation von Prüfungen & Wartungen
  • digitale Prüfbücher & Dokumentation
  • PFAS-Analyse & Feuerlöscheraustausch
  • regelmäßige Brandschutzbegehungen
  • Schulungen & Unterweisungen
  • Vorbereitung auf Behörden- und Versicherungsprüfungen
  • Entlastung der Geschäftsführung
  • planbare Kosten statt ungeplanter Risiken

ProSafeCon macht Brandschutz einfach, sicher und rechtskonform.

Fazit

2026 bringt große Veränderungen im Brandschutz. Unternehmen, die jetzt handeln, sichern sich Rechtssicherheit, vermeiden Risiken und stärken die Sicherheit ihrer Mitarbeitenden.

Mit einem externen Brandschutzbeauftragten von ProSafeCon lässt sich jede Anforderung effizient und professionell erfüllen.

Quellen

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